Info


Dorffest
03./04.09.2016
Festplatz Schwarzbach


Weinliederabend
17.09.2016
18.00 Uhr - Bürgerhaus Schwarzbach


Reiterfest
18.09.2016
Sportplatz Schwarzbach


Kirmestanz
05.11.2016
19.30 Uhr - Bürgerhaus Schwarzbach


Adventskonzert
03.12.2016
16.00 Uhr - Bürgerhaus Schwarzbach

Freiwillige Feuerwehr Schwarzbach

Am 29.02.2008 wurde unsere Feuerwehrspitze nach 35 Jahren feierlich verabschiedet:
Hauptbrandmeister Peter Seeck Ortswehrführer vom 01.01.1973 - 29.01.2008
Oberbrandmeister Hellmuth Soyk stellv. Ortswehrführer vom 01.01.1973 - 29.02.2008

Ein Dorf sagt Danke

Das ganze Dorf Schwarzbach mit Bürgermeisterin Gabi Theiss an der Spitze (r.) verabschiedete mit einem festlichen und gemütlichen Abend nach 35 Jahren als Ortswehrführer Peter Seek (2.v.r.), seinen Stellvertreter Helmut Soyk (3.v.r.) und begrüßte den Nachfolger Holger Fiedler (3.v.r.).
Foto: Jana Wieduwilt (Lausitzer Rundschau vom 03.03.2008)

Ernennungen

Oberbrandmeister Sigrid Dobs zum Ehrenmitglied
Oberbrandmeister Hellmuth Soyk zum Ehrenmitglied
Hauptbrandmeister Peter Seeck zum Ehrenwehrführer

Desweiteren wurde dem Kamerad Hauptbrandmeister Peter Seeck das Feuerwehr Ehrenzeichen in Silber des Landes Brandenburg vom Minister des Inneren Schönbohm verliehen. Der Kamerad Hellmuth Soyk wurde mit dem Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes geehrt.

Die Freiwillige Feuerwehr wird seit 01.03.2008 geführt von:
Ortswehrführer Oberbrandmeister Holger Fiedler
stellv. Ortswehrführer Brandmeister Christian Hensel

Gerätehaus

Personelle Stärke der Freiwilligen Feuerwehr

Jugendfeuerwehr:
Jugendfeuerwehrwart Löschmeister Christian Hensel
Vertreter Oberfeuerwehrfrau Antje Hensel
monatlich 2x Ausbildung praktisch und theoretisch

Aktive Mitglieder:
Frauen23Kameradinnen
Männer35Kameraden
Altersabteilung20Kameraden
Ausbildung praktisch und theoretisch jeden Donnerstag ab 18.00 Uhr
Bürger, die Interesse an der Feuerwehr haben, sind jederzeit herzlich willkommen, einfach donnerstags vorbeischauen!

Schulungsraum

Löschfahrzeug TSF-W Mercedes

Baujahr 2001
Löschfahrzeug

Historische Technik

Historische Technik

Feuerwehrkampfsport

Die Kameradinnen und Kameraden nehmen regelmäßig an Freundschaftswettkämpfen, Amtsausscheiden, Kreispokalausscheiden und Landesmeisterschaften nach Qualifizierung teil.
Wettkampfmannschaften:
1xKinder
1xJugend
2xFrauen
2xMänner

Eingangsbereich

Geschichte der Wehr

Das 12. bis 14. Jahrhundert war die Zeit der großen Brände. Die Häuser bestanden aus Holzwerk, die Dächer waren mit Stroh bedeckt. Erst in den folgenden Jahrhunderten trat eine Besserung ein. Die Wohnhäuser der Begüterten wurden massiv gebaut, die Stroh- und Schindeldächer wurden durch Ziegel ersetzt.

Ehe noch der Gebrauch von Spritzen bekannt war, bediente man sich der Feuereimer, der Feuerhaken und großer Leitern. Vor Einführung der Spritzen war der Eimer das einzige Löschgerät.

Feuer war der furchtbarste Feind des ländlichen als auch des städtischen Gemeinwesens. Schon im 13. Jahrhundert gab es Feuerlöschordnungen. In ihnen war festgelegt, wie Feuer verhütet werden sollte und welche Pflichten die Bürger beim Ausbruch von Feuer hatten.

Da es in Schwarzbach noch keine Freiwillige Feuerwehr gab, mussten alle verfügbaren Kräfte herangezogen werden.

Im März 1860 erwarb die Gemeinde Schwarzbach für 60 Taler von Ruhland eine mittlere Feuerwehrspritze, die noch heute einsatzbereit ist. Das erste Spritzenhaus befand sich im Dorf ehemals Wilhelm Pannasch, heute Naumann.

In der Chronik von Schwarzbach kann man nachlesen, dass die Gemeinde von großen Bränden heimgesucht wurde.

1891 - Am 10. Mai mittags entstand durch Flugfeuer der Eisenbahn an der Oberlausitzer Strecke am Diebeswinkel ein Waldbrand.
1894- Das Wohnhaus von Paul Großmann in Schwarzbach brannte ab. Durch Funkenflug von der Nachbarwirtschaft Fiedler entstand das Feuer.
1903- Am 05. Januar brannte auf unerklärliche Weise die Windmühle bei Biehlen nieder. Innerhalb einer Stunde fiel sie den Flammen zum Opfer. Aus Ruhland und sechs Dörfern waren Mannschaften zur Rettung herbeigeeilt. Man vermutete böswillige Brandstiftung.
- Am 07. Januar brannten das Wohnhaus und die Scheune des August Fraß in Schwarzbach völlig ab. Das Feuer soll durch die Ehefrau, die schon längere Zeit an das Krankenbett gefesselt war, in einem Anfall geistiger Umnachtung hervorgerufen worden sein.
Wegen der immer wiederkehrenden Brände durch die Bahn war die Gründung der Freiwilligen Feuerwehren dringend notwendig. Die ersten Freiwilligen Feuerwehren sind aus Turnvereinen gegründet worden. So auch in Schwarzbach aus dem Turnverein "Gut Heil".

Am 25. Dezember 1911 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwarzbach von

Paul Großmann
Wilhelm Fiedler
Wilhelm Pannasch

gegründet. Zu den ersten Feuerwehrleuten zählten

Max Rösler
Herrmann Kleinig
Otto Schneider
Paul Kerstan
Paul Schneider
Paul Hensel
Max Dommaschk
Arthur Bischoff
Karl Richter
Max Pissang
Wilhelm Noack
Karl Sobotta
Erich Pohling
Erich Skadok
Walter Schmidt
Karl Domann
Fritz Rösler

Die Wehr wurde geführt von folgenden Kameraden

1911 bis 1942 Wilhelm Fiedler
1942 bis 1952 Max Pissang
1952 bis 1962 Karl Domann
1962 bis 1972 Georg Schneider
01.01.1973 bis 29.02.2008 Peter Seeck

und zum 01.03.2008 wurde der Kamerad Oberbrandmeister Holger Fiedler zum Ortswehrführer, Kamerad Brandmeister Christian Hensel zum stellv. Ortswehrführer ernannt.

Im Jahre 1966 ist unsere Frauenlöschgruppe gegründet worden, sie war eine der ersten im Altkreis Senftenberg.
Zu den Gründern zählten

Brundhilde Strauch
Waltraud Munack
Irma Munack
Irmgard Hensel
Ursula Gottschlich

Im gleichen Jahr wurde die Arbeitsgemeinschaft "Junge Brandschutzhelfer" unter der Leitung des Kameraden Georg Schneider ins Leben gerufen. Kamerad Hellmuth Soyk leitete von 1970 bis 1993 die Arbeitsgemeinschaft. Im Jahre 1990 wurde diese in "Jugendfeuerwehr" umbenannt.

Das die Feuerwehr Schwarzbach eine gute Teamarbeit leistet, beweisen die zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen. So erhielt das Kollektiv am 01. Mai 1976 die Medaille "Für Verdienste der DDR im Brandschutz". Bis 1989 errang die Wehr dreimal den Titel "Beste Feuerwehr" des Altkreises Senftenberg sowie den Titel "Vorbildliche Feuerwehr" und wurde dreimal als beste Wehr des Kreises mit einer Wanderfahne geehrt.
Die Frauengruppe erhielt am 28. April 1988 die "Verdienstmedaille im Brandschutz" vom Minister des Inneren Hans Dickel.
Im Feuerwehrkampfsport ist die Freiwillige Feuerwehr eine Hochburg im Kreis Senftenberg. Bis 1990 stellte sie die Kreisauswahlmannschaft des Kreises Senftenberg in den Disziplinen

- Löschangriff Frauen
- Löschangriff Männer
- 100 m Hindernisbahn
- 4 x 100 m Feuerwehrstaffel
- Gruppenstafette Frauen
- 100 m Kampfbahn Frauen
- Sturmleitersteigen

1990 wurde der letzte Bezirksausscheid des Bezirkes Cottbus im Feuerwehrkampfsport ausgetragen. Die Männermannschaft erkämpfte sich den Bezirksmeistertitel im Löschangriff und ebenso Loren Seeck in der Disziplin 100 m Hindernisbahn als Einzelkämpferin. Zahlreiche Pokale und Urkunden zeugen von den Erfolgen der Kameraden. Bis zum heutigen Tag wird noch regelmäßig am Feuerwehrkampfsport teilgenommen.

Nun noch etwas zur Geschichte des Feuerwehrgebäudes:

1913 wurde ein Holzsteigerturm am Trockenplatz (Festplatz) errichtet. Die Einweihung erfolgte am 10. August. Für den Turm spendete Durchlaucht Prinz von Guteborn 260 Mark. 1935 wurde das Feuerwehrgerätehaus angebaut. In den Jahren 1960/1961 erweiterten die Kameraden das vorhandene Objekt (rechts ein Geräte- und links ein Schulungsraum).

Der Schulungsraum ist 1980 aufgrund der gestiegenen Mitgliederzahl vergrößert worden. Da der Holzturm nicht mehr den Vorschriften entsprach, wurde im Jahre 1986 ein Eisenturm errichtet und anlässlich des 75jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr fand im gleichen Jahr die Einweihung statt. Besonders zu erwähnen ist hierbei, dass die Bauzeit nur 9 Monate betrug und 714 Stunden in unbezahlter Tätigkeit von den Kameraden geleistet wurden.

1995 wurde zur Werterhaltung das Feuerwehrdepot mit einem neuen Farbanstrich versehen.

Am 24. April 2001 wurden der Steigerturm (Eisenturm) von 34 Kameraden und am 07. Mai 2001 der Holzturm von 18 Kameraden in freiwilliger Tätigkeit abgerissen. Am 08. Juni begannen die Umbauarbeiten. Das Richtfest wurde am 10. August 2001 würdig begangen und die Einweihung erfolgte am 07. Dezember in feierlicher Form.


Letzte Änderung: 16.01.2009